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Im Gegensatz zu Kapillarwasserschäden, bei denen Erdfeuchte im Mauerwerk durch Kapillarwirkung transportiert wird, entstehen Druckwasserschäden durch außen angestautes Wasser, das durch kleine Risse oder Mörtelfehlstellen in das Gebäude fließt. Druckwasserschäden sind meistens daran zu erkennen, daß Wasser aus der Wand in das Gebäude fließt und sich dort Pfützen bilden.
Druckwasserschäden zählen zu den am schwierigsten zu behebenden Problemen. Dennoch lassen sich auch diese Schäden von innen beheben. Allerdings ist hierzu eine große Erfahrung des Abdichters in der Behebung von Druckwasserschäden erforderlich. Sie sollten mit der Behebung von derartigen Problemen niemals einen Handwerker beauftragen, der „das schon mal gemacht hat“! Der Schaden ist nachher meistens größer.
Das Problem bei Druckwasserschäden ist, daß man nur die Wasseraustrittstelle sieht. Das Wasser tritt irgendwo an einer äußeren Fehlstelle in die Wand ein, fließt u.U. in der Wand einige Meter, um dann an einer Fehlstelle im Innenbereich auszutreten. Sie benötigen daher zur Problembehebung einen wirklichen Druckwasser - Experten.
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